Diese Seite bringt einige Informationen über meine eigenen PDAs und was ich damit so mache. :-)
Bei meinem ersten Palm handelte es sich streng genommen gar nicht um einen Palm, sondern um ein IBM Workpad 2. Dieser ist aber
ein dem Palm III baugleiches Gerät, das von der Firma 3Com für das Unternehmen IBM hergestellt worden ist und statt des grauen ein
schwarzes Gehäuse hatte. Das Workpad 2 von IBM war im Herbst 1999 zum Schnäppchenpreis zu erwerben und verrichtete seine Dienste bis
zum Frühjahr 2003 sehr zuverlässig.
Das IBM-Workpad 2 war mit dem Betriebssystem Palm OS 3.1 ausgestattet, das ich schon bald auf die Version 3.3 upgedatet
hatte. Das Update war möglich, da der Palm III über ein Flash-Rom verfügt und das Update im Internet zum Download bereitsteht.
Aufgrund der guten Beschreibung der Updatesoftware und einiger Tips aus dem Internet verlief es sicher und problemlos.
Meinen Palm verwendete ich nicht nur zur Verwaltung von
Terminen und Adressen, sondern auch um Nachrichten und Zeitungen mit der Software AvantGo und Plucker
aus dem Internet zu laden und auf dem Palm offline zu lesen. Außerdem nutzte ich intensiv die Möglichkeit, Texte (z.B. für Gesetze
und Juristische Aufsätze) auf den Palm zu konvertieren und diese immer griffbereit zu haben. Häufig nutzte ich den Palm auch, um mit
der Eudora Emails zu empfangen und
zu versenden. Schliesslich liessen sich im Zusammenspiel mit einem passenden Mobiltelefon auch SMS über den Palm versenden.
Der Datenabgleich mit dem PC funktionierte sowohl über eine parallele Schnittstelle (Desktop-PC) als auch per IrDA (Notebook-PC).
Die Energieversorgung lief über handelsübliche Mikrobatterien (AAA), weshalb man eigentlich immer und überall Nachschub bekommen
konnte. Da mir die ursprünglichen 2 MB RAM schon sehr bald nicht mehr ausgereicht haben, entschied ich mich im Frühjahr 2000 zum Kauf
einer 8-MB Speichererweiterung von HandEra, die
mittlerweile nicht mehr erhältlich sein dürfte. Mit den 8 MB RAM hatte ich keine Engpässe mehr, selbst mit vielen Dokumenten und News
hatte ich oft noch freien Speicherplatz.
Die letzte Errungenschaft für das Workpad 2 war eine Tastatur für den Palm III, die problemlos auch mit meinem Workpad 2 funktioniert.
Die Tastatur war ein Original von Palm, dass sich zusammenklappen liess (dann war sie etwas grösser als ein Palm III) und ausgebreitet
der Grösse einer echten PC-Tastatur entsprach. Für den Betrieb der Tastatur waren keine zusätzlichen Batterien erforderlich, da
die Tastatur über die serielle Schnittstelle mit dem Palm verbunden und mit Strom versorgt wurd. Das Schreiben von längeren Texten
war damit sehr komfortabel. ;-)
Lange Zeit gab es eigentlich keinen rationellen Grund für mich, einen neuen PDA zu erwerben. Das IBM Workpad 2 verrichtete
seinen Dienst sehr zuverlässig, und mit den 8 MB RAM kam ich lange Zeit ganz gut aus. Dennoch reizte die Aussicht auf ein Farb-Display
und diverse Erweiterungsoptionen, die einige der neuen PDAs mit Palm OS bieten. Besonders gespannt war ich auf die Einbindung von
Bluetooth in die neue Generation von PDAs mit PalmOS ...
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Seit dem April 2003 bin ich im Besitz eines Palm Tungsten T, meinem zweiten PDA mit Palm OS. Besonders gut gefällt mir
der Formfaktor des Modells, die durch eine intelligente Schiebetechnik ermöglicht wird. Dadurch wird der Palm Tungsten T nämlich
zum kleinsten PDA mit Palm OS und trägt auch in der Hosentasche nicht zu sehr auf. Und natürlich ist es, wenn man wie ich sehr häufig auf
seinen kleinen digitalen Assistenten zurückgreift, sehr angenehm, einen Palm mit Farbdisplay und integriertem Akku zu verwenden.
Über die üblichen Funktionen eines PDA wie Zeitmanagement und Adressverwaltung hinaus - Dank Pocket Mirror klappt der Abgleich
zwischen Palm und MS Outlook auf dem PC gewohnt unproblematisch - nutze ich den Palm vor allem zum Lesen von News und Nachrichten
einerseits und Dokumenten und Ebooks andererseits. Hierzu nutze ich u.a. die Programme AvantGo, TealDoc und Documents to Go.
Besonders das letztgenannte Programm ist sehr nützlich, weil man damit u.a. Word- und Excel-Dokumente auf dem Palm bearbeiten und
darstellen kann. Außerdem nutze ich intensiver als geplant die multimedialen Fähigkeiten des Palm Tungsten T und höre sehr oft
MP3-Dateien mit dem Programm Real One Player.
Da der Palm Tungsten T als externe Erweiterung das SD-Card-Format unterstützt, habe ich mir recht bald zwei 128 MB-SD-Cards
zugelegt. Als Schutzhülle für den Palm Tungsten T habe habe ich mich für das Scuba Sleeve Case entschieden, weil dieses recht
handlich ist, ausreichenden Schutz bietet und auch recht ordentlich aussieht - ich habe es als Teil eines relativ günstigen
Angebots zusammen mit einem zusätzlichen Ladekabel, 2 Ersatzstiften und Displayfolien erwerben können. Dank des Scuba Sleeve Case
hat der Palm Tungsten T auch schon seinen ersten Sturz aus Tischhöhe auf den Küchenboden unbeschadet überstanden.
Des weiteren habe ich zwei Bluetooth-Adaptern für meinen Desktop-PC und mein Notebook erworben, um die integrierte
Bluetoothfunktion des Palm Tungsten T zum HotSync und zum zum Surfen im Internet zu nutzen. Demnächst könnte dann die Anschaffung
einer externen Tastatur anstehen, aber derzeit halten mich die aus meiner Sicht noch viel zu hohen Preise hierfür davon ab.
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Derzeit bin ich mit meinem Palm Tungsten T sehr zufrieden, aber eine gute Kombination aus PDA und Mobiltelefon könnte
sicher mein Interesse wecken. Mein nächster Palm wird voraussichtlich ein Smartphone sein, also ein PDA mit integrierten
Mobiltelefoneigenschaften. Auf die Veröffentlichung des Treo 700p bin ich daher schon sehr gespannt.
Mein Hobby ist natürlich nicht ohne Auswirkungen auf mein Umfeld geblieben. Mittlerweile werkeln und werkelten in der Familie
und bei Bekannten ein weiteres IBM Workpad 2 und zwei Palm IIIe, die allesamt auf 8 MB RAM erweitert worden sind. Außerdem nennt
meine Frau schon seit einiger Zeit einen Palm Tungsten E ihr Eigen. :-)
(Die vorgenannten Informationen wurden zuletzt am 16. Februar 2006 aktualisiert.)
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